Mittwoch, 26. Juli 2017

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft


Uhren bilder

Heute möchte ich meine Gedanken über die
Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft 
mit euch teilen,
und folgende Fragen stellen:

Zu welchem Zeitpunkt denken wir an die Vergangenheit?
Zu welchem Zeitpunkt denken wir an die Zukunft?

Die Antwort:
In der Gegenwart – und zwar ausschließlich!

Das finde ich spannend,
weil es im Umkehrschluss bedeutet,
dass nur die Gegenwart wirklich
existent ist!
Die Vergangenheit und die Zukunft
finden also ausschließlich in unseren Köpfen statt!
Das heißt weiterhin,
dass die Zukunft
und was dort geschieht
von unseren Gedanken 
in der Gegenwart abhängt!
Oder?


Und das sind eure Kommentare dazu:



Klärchen: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht!
Ich schrieb diesen Text, es beantwortet aber nicht direkt Deine Frage, die ich Dir aber auch beantworten möchte mit meinen Gedanken dazu.
Stein für Stein setzt sich unser Leben zusammen.
Am Anfang bist du unfähig, selber zu bestimmen, wie die Steine gemauert werden.
Der Grundstein ist dein Zuhause. Im Vertrauen gehst du deinen Weg bis deine Kindheit beendet ist.
In deiner Jugend bestimmst du die Farben der Steine, bestimmst die Höhe und kannst selber entscheiden wie groß dein Haus werden soll. Du kannst dich nach dem Grundstein richten, aber auch Veränderungen vornehmen. Du selber trägst die Verantwortung. wenn du diese Erkenntnis hast, wird nichts zusammenbrechen. An Fehlern kann man nur gestärkt hervorgehen. Der Stein des Lebens ist das Dach deines Hauses.
Deine Lebensgeschichte ist gewebt, wie ein Teppich bunt und mit vielen Mustern.
Du gehst viele Wege im Leben, gerade hast du geglaubt, du bist auf dem richtigen Weg.
Durch viele Unwegsamkeiten und Erlebnisse wirst du aufgehalten. behalte es im Gedächtnis.
Gehe Deinen Weg in der Gegenwart konsequent weiter. Versuche auf kleinen Wegen das schöne zu entdecken. Behalte es im Gedächtnis, verwerte es als Erfahrung. Habe in der Gegenwart ein Ziel, es wird dich beflügeln. Hinter dir liegt deine Lebensgeschichte, die immer einen Fortsetzung hat, handle so lange du lebst, jeden Tag neu. Mein Lebensmotto :
An gestern denke nicht
heute lebe,
auf morgen hoffe.
Die Vergangenheit ist Geschichte, auch wenn sie mich positiv oder negativ mal einholt, es ist eine Tür die immer wieder zuschlägt, solange wir leben. Heute habe ich ein Ziel für morgen, weit in die Zukunft denke ich nicht, nur was sein muss.
Was für ein Thema…da könnte ich schreiben!
Danke , Martina, für die Inspiration, Klärchen
Martina: Wunderbare Gedanken - ich freue mich, dass du sie in meinem Bloghaus mit uns allen teilst!
Eva: Ich finde die Ausführungen von dir und Klärchen interessant .Ich sinniere auch des öfteren, ob ich früher, als ich jünger war, auch so oft an Dinge in der Vergangenheit dachte, wie heute. Ein alter Musikhit im Radio, schon denke ich an eine Situation von früher. Ich weiß es nicht. An die Zukunft mag ich gar nicht denken,was ist in 10 Jahren? Dann bin ich 73, nee das ist etwas vor dem ich mich fürchte.
Martina: Es ist ein ganz natürlich Prozess, dass man mit 20 oder 30 Jahren nicht so häufig zurück blickt, wie mit 60 oder 70. Da hat sich ja auch eine Menge 'Vergangenheit' aufgebaut. Dennoch findet diese Vergangenheit in dem Moment in unserem Kopf und damit in der Gegenwart statt. Das gilt ebenso für Zukunftsängste. Ich glaube, wir sollten uns genau überlegen, wie wir über unsere Zukunft denken. Denn wie heißt es in einem Spruch: Achte auf deine Gedanken ... denn sie werden dein Schicksal!
Alexander: Ich mag das Zeitdenken nicht, egal in welcher. :-)
Vergangenheitserfahrungen sollten maßgeblich auf die Gegenwartsgedanken einwirken. Wenn man also gedanklich (oder real?) in der Vergangenheit ist, dann denkt man in die Gegenwart, die noch gar nicht stattfand und folglich die Zukunft wäre. Das ist aber absurd. Es sei denn ich bin ständig im Vergangenen behaftet und trotte in einen immer wieder neuen und kurzem Augenblick - der sich Gegenwart nennt - der Zukunft hinterher. Wenn ich sie erreiche, ist sie schon vergänglich und gegenwartslos. Zu diesen Gedanken gibt es viele unklare Bilder. Der Abend ist zu spät, die Nacht noch zu früh. Soll ein Stoiker names Cicero helfen!?
"Alles, was bezüglich der Zukunft falsch ausgesagt wird, kann nicht geschehen."
Martina: Besser kann man es nicht erklären! Und der Spruch: 1 mit *! - 

Ich möchte dich noch etwas fragen: Schaffst du es immer, dich ausschließlich in der Gegenwart zu befinden? Irgendwie gleiten unsere Gedanken doch immer mal wieder ab - oder kannst du das 'verhindern'?
Alexander: Weder Geist noch Körper sind bei mir ständig in der Gegenwart. Und tatsächlich ist es so, dass meine Erinnerungen aus den vergangenen "Dasein-Zeiten" durch die "Gegenwart" verhindert werden. 
Was aber klar ist: Im Schlaf bin ich jenseits dieser zeitlichen Barrieren und doch ausschließlich in der Zeitlinie ganz weit entfernt von der Gegenwart. 8-) 
Martina: 'Vergangene Dasein-Zeiten' schreibst du - das gefällt mir. - Von deinen 'Träumen' las ich schon bei dir! :-)
Claudia: Das sind sehr interessante Gedanken....ich gestehe, daß ich öfters an die Vergangenheit denke, und auch an die Zukunft .... aber, ich versuche, jeden Tag zu nehmen und zu geniessen , wie er kommt!
Es kommt, wie es kommt, und es ist gut, daß man nicht weiß, was so alles noch geschehen wird .... denn das meiste kann man nicht beeinflussen ....

Martina: Doch, doch, doch - möchte ich dir zurufen. Genau da besteht eine große Gefahr. Wir können nicht nur unsere Zukunft beeinflussen, wir tun es sogar - mit unseren Gedanken! - Das musst du für dich nicht als 'Wahrheit' annehmen, vielleicht magst du aber trotzdem darüber nachdenken.
Helga: Liebe Martina, Deine Frage:
Das heißt weiterhin,
dass die Zukunft
und was dort geschieht
von unseren Gedanken
in der Gegenwart abhängt!
Oder?
Meine Gedanken dazu:
Nicht alles können wir mit positiver Gedankenhaltung beeinflussen.
Wir erschaffen unsere eigene Innenwelt mit unseren Gedanken in der Gegenwart,da bin ich ganz bei Dir liebe Martina. Mit der positiven Geisteshaltung lernen wir, mit uns selbst und allem was war,ist und sein wird, in Frieden und Harmonie zu leben.
Ich denke es gibt Angelegenheiten, die gehen mich etwas an,da kann ich dran arbeiten und viel gestalten, indem ich meinen Gedanken eine gute Richtung gebe.
Aber manche Angelegenheiten die gehen nur meinem Gegenüber etwas an, manchmal können da meine Gedanken,Worte oder Taten hilfreich sein, aber im Endefekt sind sie selbst für ihre Gedanken und Handlungen verantwortlich.
Und dann gibt es die Angelegenheiten, die sind allein dem Göttlichen Willen unterworfen. Viele Dinge geschahen, geschehen jetzt und werden geschehen, die wir nicht verstehen.Mir bleibt da nur zu danken, mein Ego und Gedanken loszulassen und das was ich nicht ändern kann, anzunehmen, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.
Also mache ich mir selten Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft, lebe zumeist in der Gegenwart wie ein Kind.
Mit einem lieben Gruß zu Dir und zu Deinen Gästen.
Martina: Ja, so meine ich es: WIR gestalten mit unseren Gedanken UNSERE Zukunft. - ICH meine, DU deine und WIR alle zusammen: UNSERE! - Übrigens halte ich von 'positiven Gedanken' wenig, weil es im Umkehrschluss bedeutet, dass 'negative Gedanken' schlecht sind. - Da wir hier in der Dualität leben, benötigen wir beides. Das eine, um das andere zu erkennen! - Danke, für deine wertvollen Gedanken zu diesem Thema!
Astrid: In meiner Kindheit und Jugend habe ich selten, vielleicht sogar zu manchen Zeiten gar nicht an die Vergangenheit gedacht. Und an die Zukunft denkt man zunächst auch nur bedingt. Als Kind kann man oft gar nicht einschätzen, was es bedeutet auch nur eine Woche warten zu müssen. Zukunft ist für ein Kind noch wenig greifbar und begreifbar. Erst als älter werdendes Schulkind kommt die Zukunft mehr und mehr ins Bewusstsein. Hausaufgaben, Klausuren, Ferien, Geburtstage.... sind solche anvisierten Zukunftspunkte. Später dann der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und schon nehmen die Zukunftsgedanken zu und mischen sich in die Gegenwart ein. Was möchte man einmal beruflich tun? Welchen Abschluss will man erreichen? Zukunft und Gegenwart haben deutlich mehr Gewicht als die Vergangenheit. In der Jugend und bestimmt auch noch drei Jahrzehnte danach wird die Gegenwart vollkommen intensiv erlebt. Aber zum Beispiel in Bezug auf die Altersversorgung sollte man schon Ende des zweiten, Anfang des dritten Jahrzehntes denken, auch wenn man sich selbst lieber in der Gegenwart und der nahen Zukunft aufhält, denn auch in Bezug auf Zukunft gibt es noch Unterschiede. Je älter wir werden, umso mehr triftet in die Gegenwart wieder die Vergangenheit mit hinein. Wir denken oft zurück, stellen manchmal sogar Vergleiche an, betrachten unseren Lebensweg, lernen aus Erfahrungen...
Und irgendwann, wenn man ein hohes Alter erreicht hat überwiegt die Gegenwart und die Gedanken an die Vergangenheit nehmen zu. Dann ist die Zukunft möglicherweise begrenzter und nicht mehr so weit gefasst wie in den früheren Lebensphasen. So jedenfalls denke ich mir die Sache mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aber zu allen Zeiten unseres Lebens sollten wir auf die Gegenwart bedacht sein, denn sie kann man nur genießen, wenn man der Vergangenheit nicht hinterher trauert und immer nur Besserung oder das Schöne, aber auch das Schlimme in der Zukunft erwartet. Genießen wir das Gute in der Gegenwart, seien wir dankbar für unsere Vergangenheit und freuen uns auf die Zukunft.
Das ist ein wirklich unerschöpfliches Thema, liebe Martina. So viele Gedanken schwirren dabei durch den Kopf. 
Martina: Liebe Astrid, ich danke dir sehr für deine ausführlichen, lebensnahen und nachvollziehbaren Gedanken zum Thema!
Manu: Wenn man an die Vergangenheit denkt. Zu besonderen Ereignissen? Zum Beispiel am Abi, da dachte ich an die Einschulung, oder am 18ten der Kids, da dachte ich wie es war die letzten Stunden vor den Geburten und im gleichen Moment denke ich, wie es wohl in 10 Jahren ist? Was für ein Beruf sie haben, wie wir den Geburstag dann wohl feiern...? Ja,Gegenwart ist jetzt und somit alles vorherige Vergangenheit und alles was noch kommt Zukunft!
LG zu Dir und auf eine lustige Zukunft mit uns Zwei!
Martina: Ja, komm, lass uns darauf anstoßen :-)! - Es sind genau diese besonderen Momente, die in Erinnerung bleiben und sie werden für immer die Vergangenheit sein, auf die wir keinerlei Einfluss mehr haben, weil wir ja in der Gegenwart an sie denken! :-) Ähnlich verhält es sich bei der Zukunft. Wir denken in der Gegenwart an sie - ABER: Auf sie nehmen wir mit unseren Gedanken noch Einfluss! Das ist bei der Vergangenheit nicht mehr möglich und der große Unterschied.
Wolfgang: Es sind solche Posts, die Deinen Blog besonders machen, solche Fragen, die zum Nachdenken anregen. Das Dilemma in unserem Leben ist doch eigentlich, dass wir oft gerne in der Vergangenheit leben würden, in der guten alten Zeit oder vielleicht doch in der Zukunft, in der alle Krankheiten, alles Elend besiegt ist, und vor lauter Sehnsüchten verpassen wir den Augenblick, die Gegenwart, in der wir leben und wir leben nur dort, in einem winzigen Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Martina: Dankeschön! - Du sagst es: Genau in diesem Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft findet unser Leben statt. 
Grazyna: Liebe Martina, so habe ich mich gefreut, als ich den Posttitel las, die Zeit - einer der spannendsten Themen überhaut - und ausgerechnet da hatte ich wirklich keine Zeit „rechtzeitig“ zu kommentieren, drei Tage lang von morgens bis abends gearbeitet und danach ist der Kopf so voll, dass drei vernünftige Sätze zu fassen schwierig sind. Nun heute waren es nur acht Stunden gewesen…
Meiner Meinung nach, die Vergangenheit und die Zukunft finden über unseren Köpfen hinaus statt, der Kopf ist der Lenkrad und die Gefühle die Landkarte. Wir leben viel in der Vergangenheit, in dem wir die Muster, die in uns abgespeichert sind, wiederholen.
Es geht nicht um die Gefühle, von denen wir wissen, nein, die aus der Kindheit, die sich in uns eingegraben haben und der Auslöser längst vergessen ist. Aber das, was wir fühlten, natürlich fühlten wir nichts Gutes, die Gefühle lassen sich nicht einfach so vergessen oder auslöschen. Die sind, wie ein Hefeteig…
Wir leben viel in der Vergangenheit, ohne es zu wissen, warum wir so oder so tun, aber es gibt immer Indizien dafür, die wiederum auch ein besonderes Thema sind, da werden gerne „Schuldigen“ gesucht und gefunden, sonst wäre die Eigenverantwortung zu unbequem.
Und jeder meiner Gedanken ist die Bestellung an die Zukunft, ob ich will oder nicht, ob ich das weiß oder nicht. Ob diese Bestellung bestimmte Muster beinhaltet, die aus der nicht geklärten Vergangenheit stammen, leicht daran zu erkennen wird, wenn ich schon wieder mit Demselben konfrontiert werde. Da ist wiederum eine Chance, sich dem Thema zu stellen und ein Schrittchen mit der Vergangenheit abzuschließen. 
Martina: Ich kann alles, was du schreibst, doppelt und dreifach unterstreichen. - Die Eigenverantwortung, die du kurz anschneidest, wird ganz sicher auch mal Thema bei mir sein - ein sehr unbequemes im Übrigen. :-) - Aber auch die Verhaltensmuster zu hinterfragen und an ihnen zu arbeiten ist nicht immer ganz leicht. Gerade in der letzten Zeit durfte ich ein großes Puzzleteilchen finden. Doch ich weiß, dass noch zig andere gefunden werden wollen. - Das Leben bleibt also spannend!
Tanja: Die Zeit das ist ein mysteriöses Ding. Ich war jetzt 14 Tage im Urlaub und hatte schon gleich zu Beginn das Gefühl, die Zeit rennt mir weg.Die Tage flogen nur so dahin. Nach einer Woche konnte ich loslassen und nur das Leben in der Gegenwart genießen. Und dann mussten wir auch schon wieder nach Hause. Zu Hause angekommen, merkte ich, wie lange wir doch weggewesen waren. So ist das mit dem Zeitgefühl. Je nach Gefühl und Erinnerung ist die Zeit unser Feind und unser Freund zugleich. Ich denke, wenn ich alt bin und nichts mehr kann, dann können gute Erinnerungen auch ein Schatz sein, an dem ich mich aufrichte. Zum Glück können wir viele glückliche Momente mittlerweile auf Fotos bannen und ich hoffe, dass die dazugehörigen Gefühle mir in der zukünftigen Gegenwart ein zufriedenes Weiterleben ermöglichen. Viele Menschen vergessen nämlich, dass die Vergangenheit auch gute Momente hatte und nicht nur Leid, das uns sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt. Und positives Denken allein gegen alle Realität hilft nicht zur Veränderung in den Köpfen. Ich denke, ein dankbares und kluges Herz, das annehmen kann, dass es gute und schlechte Zeiten gibt, aus den schlechten lernt und aus den guten Zeiten Kraft schöpfen kann: das kann etwas bewegen!
Martina: Ein kluges Herz kann ganz sicher etwas bewegen. Das hast du sehr schön gesagt. - Ja, im Alter neigt man dazu, in der Vergangenheit zu leben, weil es eben kaum noch Zukunft gibt. Dennoch gilt: Es gibt beides nur in der Gegenwart - in unseren Köpfen. - Wie schön, dass du wieder da bist!

Kommentare:

  1. Vergangenheit - Gegenwart- Zukunft
    Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht!
    Ich schrieb diesen Text, es beantwortet aber nicht direkt Deine Frage, die ich Dir aber auch beantworten möchte mit meinen Gedanken dazu.
    Stein für Stein setzt sich unser Leben zusammen.
    Am Anfang bist du unfähig, selber zu bestimmen, wie die Steine gemauert werden.
    Der Grundstein ist dein Zuhause. Im Vertrauen gehst du deinen Weg bis deine Kindheit beendet ist.
    In deiner Jugend bestimmst du die Farben der Steine, bestimmst die Höhe und kannst selber entscheiden wie groß dein Haus werden soll. Du kannst dich nach dem Grundstein richten, aber auch Veränderungen vornehmen. Du selber trägst die Verantwortung. wenn du diese Erkenntnis hast, wird nichts zusammenbrechen. An Fehlern kann man nur gestärkt hervorgehen. Der Stein des Lebens ist das Dach deines Hauses.

    Deine Lebensgeschichte ist gewebt, wie ein Teppich bunt und mit vielen Mustern.
    Du gehst viele Wege im Leben, gerade hast du geglaubt, du bist auf dem richtigen Weg.
    Durch viele Unwegsamkeiten und Erlebnisse wirst du aufgehalten. behalte es im Gedächtnis.
    Gehe Deinen Weg in der Gegenwart konsequent weiter. Versuche auf kleinen Wegen das schöne zu entdecken. Behalte es im Gedächtnis, verwerte es als Erfahrung. Habe in der Gegenwart ein Ziel, es wird dich beflügeln. Hinter dir liegt deine Lebensgeschichte, die immer einen Fortsetzung hat, handle so lange du lebst, jeden Tag neu. Mein Lebensmotto :
    An gestern denke nicht
    heute lebe,
    auf morgen hoffe.
    Die Vergangenheit ist Geschichte, auch wenn sie mich positiv oder negativ mal einholt, es ist eine Tür die immer wieder zuschlägt, solange wir leben. Heute habe ich ein Ziel für morgen, weit in die Zukunft denke ich nicht, nur was sein muss.
    Was für ein Thema…da könnte ich schreiben!
    Danke , Martina, für die Inspiration, Klärchen

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  2. Liebe Martina, finde die Ausführungen von dir und Klärchen interessant .Ich sinniere auch des öfteren, ob ich früher, als ich jünger war, auch so oft an Dinge in der Vergangenheit dachte, wie heute. Ein alter Musikhit im Radio, schon denke ich an eine Situation von früher. Ich weiß es nicht. An die Zukunft mag ich gar nicht denken,was ist in 10 Jahren? Dann bin ich 73, nee das ist etwas vor dem ich mich fürchte. Liebe Grüße Eva

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  3. Ich mag das Zeitdenken nicht, egal in welcher. :-)
    Vergangenheitserfahrungen sollten maßgeblich auf die Gegenwartsgedanken einwirken. Wenn man also gedanklich (oder real?) in der Vergangenheit ist, dann denkt man in die Gegenwart, die noch gar nicht stattfand und folglich die Zukunft wäre. Das ist aber absurd. Es sei denn ich bin ständig im Vergangenen behaftet und trotte in einen immer wieder neuen und kurzem Augenblick - der sich Gegenwart nennt - der Zukunft hinterher. Wenn ich sie erreiche, ist sie schon vergänglich und gegenwartslos. Zu diesen Gedanken gibt es viele unklare Bilder. Der Abend ist zu spät, die Nacht noch zu früh. Soll ein Stoiker names Cicero helfen!?

    "Alles, was bezüglich der Zukunft falsch ausgesagt wird, kann nicht geschehen."

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    1. Weder Geist noch Körper sind bei mir ständig in der Gegenwart. Und tatsächlich ist es so, dass meine Erinnerungen aus den vergangenen "Dasein-Zeiten" durch die "Gegenwart" verhindert werden.
      Was aber klar ist: Im Schlaf bin ich jenseits dieser zeitlichen Barrieren und doch ausschließlich in der Zeitlinie ganz weit entfernt von der Gegenwart. 8-)

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  4. Liebe MArtina,
    das sind sehr interessante Gedanken....ich gestehe, daß ich öfters an die Vergangenheit denke, und auch an die Zukunft .... aber, ich versuche, jeden Tag zu nehmen und zu geniessen , wie er kommt!
    Es kommt, wie es kommt, und es ist gut, daß man nicht weiß, was so alles noch geschehen wird .... denn das meiste kann man nicht beeinflussen ....
    Hab einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  5. Liebe Martina, Deine Frage:
    Das heißt weiterhin,
    dass die Zukunft
    und was dort geschieht
    von unseren Gedanken
    in der Gegenwart abhängt!
    Oder?
    Meine Gedanken dazu:
    Nicht alles können wir mit positiver Gedankenhaltung beeinflussen.
    Wir erschaffen unsere eigene Innenwelt mit unseren Gedanken in der Gegenwart,da bin ich ganz bei Dir liebe Martina. Mit der positiven Geisteshaltung lernen wir, mit uns selbst und allem was war,ist und sein wird, in Frieden und Harmonie zu leben.
    Ich denke es gibt Angelegenheiten, die gehen mich etwas an,da kann ich dran arbeiten und viel gestalten, indem ich meinen Gedanken eine gute Richtung gebe.
    Aber manche Angelegenheiten die gehen nur meinem Gegenüber etwas an, manchmal können da meine Gedanken,Worte oder Taten hilfreich sein, aber im Endefekt sind sie selbst für ihre Gedanken und Handlungen verantwortlich.
    Und dann gibt es die Angelegenheiten, die sind allein dem Göttlichen Willen unterworfen. Viele Dinge geschahen, geschehen jetzt und werden geschehen, die wir nicht verstehen.Mir bleibt da nur zu danken, mein Ego und Gedanken loszulassen und das was ich nicht ändern kann, anzunehmen, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.
    Also mache ich mir selten Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft, lebe zumeist in der Gegenwart wie ein Kind.
    Mit einem lieben Gruß zu Dir und zu Deinen Gästen.
    Helga

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  6. Liebe Martina,
    in meiner Kindheit und Jugend habe ich selten, vielleicht sogar zu manchen Zeiten gar nicht an die Vergangenheit gedacht. Und an die Zukunft denkt man zunächst auch nur bedingt. Als Kind kann man oft gar nicht einschätzen, was es bedeutet auch nur eine Woche warten zu müssen. Zukunft ist für ein Kind noch wenig greifbar und begreifbar. Erst als älter werdendes Schulkind kommt die Zukunft mehr und mehr ins Bewusstsein. Hausaufgaben, Klausuren, Ferien, Geburtstage.... sind solche anvisierten Zukunftspunkte. Später dann der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und schon nehmen die Zukunftsgedanken zu und mischen sich in die Gegenwart ein. Was möchte man einmal beruflich tun? Welchen Abschluss will man erreichen? Zukunft und Gegenwart haben deutlich mehr Gewicht als die Vergangenheit. In der Jugend und bestimmt auch noch drei Jahrzehnte danach wird die Gegenwart vollkommen intensiv erlebt. Aber zum Beispiel in Bezug auf die Altersversorgung sollte man schon Ende des zweiten, Anfang des dritten Jahrzehntes denken, auch wenn man sich selbst lieber in der Gegenwart und der nahen Zukunft aufhält, denn auch in Bezug auf Zukunft gibt es noch Unterschiede. Je älter wir werden, umso mehr triftet in die Gegenwart wieder die Vergangenheit mit hinein. Wir denken oft zurück, stellen manchmal sogar Vergleiche an, betrachten unseren Lebensweg, lernen aus Erfahrungen...
    Und irgendwann, wenn man ein hohes Alter erreicht hat überwiegt die Gegenwart und die Gedanken an die Vergangenheit nehmen zu. Dann ist die Zukunft möglicherweise begrenzter und nicht mehr so weit gefasst wie in den früheren Lebensphasen. So jedenfalls denke ich mir die Sache mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aber zu allen Zeiten unseres Lebens sollten wir auf die Gegenwart bedacht sein, denn sie kann man nur genießen, wenn man der Vergangenheit nicht hinterher trauert und immer nur Besserung oder das Schöne, aber auch das Schlimme in der Zukunft erwartet. Genießen wir das Gute in der Gegenwart, seien wir dankbar für unsere Vergangenheit und freuen uns auf die Zukunft.
    Das ist ein wirklich unerschöpfliches Thema, liebe Martina. So viele Gedanken schwirren dabei durch den Kopf.
    LG
    Astrid

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  7. Hallo Martina,
    wenn man an die Vergangen heit denkt. Zu besonderen Ereignissen? Zum Beispiel am Abi, da dachte ich an die Einschulung, oder am 18ten der Kids, da dachte ich wie es war die letzten Stunden vor den Geburten und im gleichen Moment denke ich, wie es wohl in 10 Jahren ist? Was für ein Beruf sie haben, wie wir den Geburstag dann wohl feiern...? Ja,Gegenwart ist jetzt und somit alles vorherige Vergangenheit und alles was noch kommt Zukunft!
    LG zu Dir und auf eine lustige Zukunft mit uns Zwei!
    Manu

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  8. Liebe Martina,
    es sind solche Posts, die Deinen Blog besonders machen, solche Fragen, die zum Nachdenken anregen. Das Dilemma in unserem Leben ist doch eigentlich, dass wir oft gerne in der Vergangenheit leben würden, in der guten alten Zeit oder vielleicht doch in der Zukunft, in der alle Krankheiten, alles Elend besiegt ist, und vor lauter Sehnsüchten verpassen wir den Augenblick, die Gegenwart, in der wir leben und wir leben nur dort, in einem winzigen Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  9. Liebe Martina, so habe ich mich gefreut, als ich den Posttitel las, die Zeit - einer der spannendsten Themen überhaut - und ausgerechnet da hatte ich wirklich keine Zeit „rechtzeitig“ zu kommentieren, drei Tage lang von morgens bis abends gearbeitet und danach ist der Kopf so voll, dass drei vernünftige Sätze zu fassen schwierig sind. Nun heute waren es nur acht Stunden gewesen…
    Meiner Meinung nach, die Vergangenheit und die Zukunft finden über unseren Köpfen hinaus statt, der Kopf ist der Lenkrad und die Gefühle die Landkarte. Wir leben viel in der Vergangenheit, in dem wir die Muster, die in uns abgespeichert sind, wiederholen.
    Es geht nicht um die Gefühle, von denen wir wissen, nein, die aus der Kindheit, die sich in uns eingegraben haben und der Auslöser längst vergessen ist. Aber das, was wir fühlten, natürlich fühlten wir nichts Gutes, die Gefühle lassen sich nicht einfach so vergessen oder auslöschen. Die sind, wie ein Hefeteig…
    Wir leben viel in der Vergangenheit, ohne es zu wissen, warum wir so oder so tun, aber es gibt immer Indizien dafür, die wiederum auch ein besonderes Thema sind, da werden gerne „Schuldigen“ gesucht und gefunden, sonst wäre die Eigenverantwortung zu unbequem.
    Und jeder meiner Gedanken ist die Bestellung an die Zukunft, ob ich will oder nicht, ob ich das weiß oder nicht. Ob diese Bestellung bestimmte Muster beinhaltet, die aus der nicht geklärten Vergangenheit stammen, leicht daran zu erkennen wird, wenn ich schon wieder mit Demselben konfrontiert werde. Da ist wiederum eine Chance, sich dem Thema zu stellen und ein Schrittchen mit der Vergangenheit abzuschließen.
    Alles Liebe dir Martina, deine Grażyna

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  10. Liebe Martina, die Zeit das ist ein mysteriöses Ding. Ich war jetzt 14 Tage im Urlaub und hatte schon gleich zu Beginn das Gefühl, die Zeit rennt mir weg.Die Tage flogen nur so dahin. Nach einer Woche konnte ich loslassen und nur das Leben in der Gegenwart genießen. Und dann mussten wir auch schon wieder nach Hause. Zu Hause angekommen, merkte ich, wie lange wir doch weggewesen waren. So ist das mit dem Zeitgefühl. Je nach Gefühl und Erinnerung ist die Zeit unser Feind und unser Freund zugleich. Ich denke, wenn ich alt bin und nichts mehr kann, dann können gute Erinnerungen auch ein Schatz sein, an dem ich mich aufrichte. Zum Glück können wir viele glückliche Momente mittlerweile auf Fotos bannen und ich hoffe, dass die dazugehörigen Gefühle mir in der zukünftigen Gegenwart ein zufriedenes Weiterleben ermöglichen. Viele Menschen vergessen nämlich, dass die Vergangenheit auch gute Momente hatte und nicht nur Leid, das uns sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt. Und positives Denken allein gegen alle Realität hilft nicht zur Veränderung in den Köpfen. Ich denke, ein dankbares und kluges Herz, das annehmen kann, dass es gute und schlechte Zeiten gibt, aus den schlechten lernt und aus den guten Zeiten Kraft schöpfen kann: das kann etwas bewegen! Liebe Grüße Tanja

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